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Gymnasium Hittfeld ist wieder Umweltschule 2011

Am 20.09.2011 erhielt das Gymnasiums Hittfeld zum vierten Mal die Auszeichnung zur „Umweltschule in Europa“ für die vielfältigen Projekte, die an dieser Schule im Bereich BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) stattfinden.

Abordnung des Gymnasiums Hittfeld nach der Auszeichnung 2011

Abordnung des Gymnasiums Hittfeld nach der Auszeichnung

Am 20.09.2011 konnten 6 Schüler und 2 Lehrer als Vertretung des Gymnasiums Hittfeld zum vierten Mal die Auszeichnung zur „Umweltschule in Europa“ für die vielfältigen Projekte, die an dieser Schule im Bereich BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) laufen, entgegen nehmen. In einer groß angelegten Veranstaltung im Serengetipark Hodenhagen erhielten insgesamt 32 Schulen der Region Lüneburg diese Auszeichnung, in ganz Niedersachsen werden es in diesem Herbst insgesamt ca. 165 Schulen sein.

  

Das Gymnasium Hittfeld wurde 2005 zum ersten Mal als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet und hat seitdem „richtungsweisende Konzepte im Hinblick für nachhaltige Entwicklung umgesetzt“, so heißt es in der Laudatio von Frau Jutta Westermayer, Leiterin der Regionalabteilung Lüneburg für „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda-21-Schule. Die erste Auszeichnung 2005 erfolgte für die Umgestaltung und Begrünung des Schulhofes. Zu erwähnen sei dabei, dass auch in den Jahren vorher viele Kollegen im Bereich „nachhaltige Entwicklung“ Arbeit leisteten, z.B. durch die Wiedervernässung einer Moorfläche zwischen BAB 7 und BAB 1 oder die Teilnahme am Energiesparprojekt 50:50.

2005 wurde eine Imker-AG gegründet, 2006 ist eine Schmetterlingswiese zur Steigerung der Artendiversität angelegt worden.

Die Einrichtung von Schulpartnerschaften mit einem Gymnasium in Teneriffa (unterstützt mit EU-Mitteln aus COMENIUS) und in Kaliningrad (finanziert durch die DBU) im Sinne einer BNE und die Bearbeitung des Müllproblems in der Schule sowie die Fortführung bestehender Umweltschutzprojekte waren in den letzten zwei Jahren Themen der Schule. Der Unterricht wurde vorrangig in AG-Form durchgeführt.

Gemeinsame Aktivitäten der Partnerschulen führten z.B. zu verbesserten Sprachkenntnissen und Themen wie das Wattenmeer wurden durch Besuche z.B. im Multimar Wattforum Tönning unterstützt, die im Kontext von Natur und Heimat standen. Ein besonderes Flechtenprojekt förderte außerdem die Erkenntnisse über die Auswirkungen des modernen Verkehrs auf die Natur und bewirkte in diesem Zusammenhang eine Verhaltensänderung bzgl. der Wahl eines Verkehrsmittels.

Besonders hervorzuheben ist die gewachsene Beziehung zu der Partnerschule in Kaliningrad. Ausgehend von zwei jeweils einwöchigen Aufenthalten in Hittfeld/Waldpädagogikzentrum Ehrhorn und Kaliningrad/Kurische Nehrung mit gemeinsamen Aktivitäten wie Arbeits-einsätzen (Waldeinsatz Ehrhorn/Dünenbefestigung Kurische Nehrung), gemeinsamen Erarbeiten der Bedeutung bestimmter Flechtenarten im Sinne von BNE, dem Kennenlernen der beteiligten Städte und nicht zuletzt mit gemeinsamen Feiern wurden Vorbehalte gegen das jeweilige andere Land so stark abgebaut, dass noch immer Kontakte zwischen den teilnehmenden Schülern und Lehrern bestehen.

 Irmgard Bierwisch

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