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Schulprogramm

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Ein Schulprogramm ist eine in den Gremien der Schule verabschiedete Arbeitsgrundlage, die zu positiven Auswirkungen auf die Arbeits- und Lernkultur führen soll. Mit ihm "präsentiert sich die Schule als handlungsfähige pädagogische Einheit, die in der Lage ist, die schulische Arbeit eigenverantwortlich zu steuern.", so das niedersächsische Kultusministerium in der Handreichung „Wie gut ist unser Schulprogramm?“.

Um diesem vom niedersächsischem Kultusministerium formulierten  Anspruch gerecht zu werden, hat das Gymnasium Hittfeld  vor zwei Jahren auf einer Gesamtkonferenz eine Steuergruppe eingesetzt, um den Kommunikations- und Arbeitsprozess zur Erstellung des Programms zu leiten. Das vorläufige Ergebnis in Form von sieben Arbeitsthemen und den dazugehörigen Vorhaben wurde im Schuljahr 2006/ 07 auf der Gesamtkonferenz verabschiedet.

In dem zurückliegenden Schuljahr hat das Kollegium in mehreren Dienstbesprechungen viele der Vorhaben diskutiert und sich auf gemeinsame Vorgehensweisen geeinigt beziehungsweise Erprobungsphasen eingeleitet.

An dieser Stelle möchte sich die Steuergruppe für die Ausdauer und Bereitschaft zur Mitarbeit in den Dienstbesprechungen beim Kollegium herzlich bedanken. Wir haben auf diesen Besprechungen anstrengende Diskussionen erlebt, aber auch die positive Erfahrung gemacht, miteinander über pädagogische Themen ins Gespräch gekommen zu sein. Auch für die Mitarbeit in den verschiedenen Arbeitskreisen und für die Übernahme von Verantwortung für einzelne Vorhaben möchten wir uns ausdrücklich bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken. Nur durch ein gemeinsames und arbeitsteiliges Vorgehen können wir den oben genannten Auftrag umsetzen. 

Bisweilen ist die große Anzahl der Vorhaben des Programms kritisiert worden. Hierzu möchten wir drei Gründe nennen. Erstens haben wir uns als Steuergruppe bewusst dafür entschieden, die in den Arbeitsgruppen entwickelten Vorhaben nicht eigenmächtig zu gewichten und gegebenenfalls zu streichen. Sofern sich eine Kollegin oder ein Kollege gefunden hat, Maßnahmen zur Umsetzung eines Vorhabens in die Hand zu nehmen, haben wir dieses in das Programm aufgenommen und die vielfältige Mitarbeit als Vorteil erlebt. Zweitens haben wir an einigen Stellen Defizite unseres schulischen Alltags aufgegriffen, über die seit Jahren geklagt wird. Unser Ziel war es, mit dem ersten Schulprogramm lästige Versäumnisse, die man gern vor sich herschiebt, zu beseitigen, bevor größere Ziele angepackt werden. Drittens war es unser Bestreben, ein möglichst konkretes Schulprogramm zu verfassen. Um diesen Anspruch zu verwirklichen waren wir bemüht, abstrakte pädagogische Ziele auf konkrete Vorhaben herunter zu brechen.

Für uns alle ist es ein neuartiger Prozess ein Schulprogramm zu erstellen. Dass dieser nicht in jeder Phase effizient und zielgerecht verlief, ist bedauerlich, doch sehr verständlich. Umso mehr können wir uns freuen ein Programm gemeinsam entwickelt zu haben, dass von vielen Kolleginnen und Kollegen getragen wird und dass neben der Aufarbeitung von überfälligen Vorhaben wichtige schulische Belange aufgreift und neue Akzente setzt. In diesen Zusammenhang gehört, dass das Kollegium auf einer Dienstbesprechung den Arbeitsbereich 3.3 mehrheitlich zum Schwerpunkt unseres Schulprogramms gewählt hat:

Förderung der Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Teamfähigkeit.

Die Steuergruppe 2006 – 2008:

Rainer Dachner, Verena Husmann, Volker Lütten, Frank Patyna, Ruth Röhrs, Dr. Andrea Schroedter,  Ute Schwermer-Vietheer 

 Eine digitale Version unseres Schulprogramms finden sie hier:

Schulprogramm 2007-2010