Dank des ehemaligen Schulleiters
Inzwischen sind seit der offiziellen Verabschiedungsfeier einige Wochen vergangen, aber meine Gedanken kreisen natürlich noch oft um „meine alte Schule“.
Die Erfolge des Gymnasiums Hittfeld der vergangenen Jahre waren bei weitem nicht allein das Verdienst des Schulleiters. Wenn ich an meine Amtszeit zurückdenke fällt mir ein, was Bertolt Brecht unter anderem in seiner Dichtung „Fragen eines lesenden Arbeiters geschrieben hat.“ Es heißt dort: Caesar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch dabei?
Ich hatte Glück. Ich hatte von Anfang einen Herrn Koch dabei! Ich danke meinem Stellvertreter Herrn Koch für die sehr gute, von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit.
Danken möchte ich auch allen Kolleginnen und Kollegen, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern, die mir die Leitung der Schule relativ leicht gemacht haben. Ohne die aktive und kreative Mitwirkung der genannten Gruppen wäre vieles unerreicht geblieben.
Auch allen anderen an der Schule tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt mein besonderer Dank.
Mit der Schulbehörde in Lüneburg und mit unserem Schulträger habe ich in den Jahren meiner Schulleitertätigkeit stets konstruktiv zusammenarbeiten können. Dafür bin ich ebenfalls sehr dankbar.
Im Sommer 1997 habe ich von meinem Vorgänger Herrn Marquardt eine gut aufgestellte Schule übernommen. Seit dieser Zeit hat es keinen Stillstand gegeben. Die Schule hat sich in vielerlei Hinsicht positiv weiter entwickelt.
Ich freue mich, dass einer meiner ehemaligen Schüler mein Nachfolger geworden ist.
Ich wünsche Herrn Weinreich für die sehr komplexe Leitungsaufgabe viel Kraft, Geduld und Zuversicht.
Ich wurde in den letzten Wochen und Monaten häufig nach meinen Plänen für den Ruhestand gefragt. Natürlich habe ich etliche Pläne und keine Angst, dass mir zuhause die Decke auf den Kopf fallen wird. Eine sehr schöne Aufgabe, die mich u.a. erwartet, ist die Beschäftigung mit meinen Enkelkindern.
Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen hat mir in den vergangenen Tagen mitgeteilt, dass anlässlich meiner Verabschiedung insgesamt 1.789,00 Euro für das Projekt „Leben nach dem Tod der Eltern – Hilfe für Aidswaisen in Malawi“ eingegangen sind. Für diesen unerwartet hohen Betrag danke ich allen Spendern sehr herzlich.
Viele kennen die häufig zitierte Zeile aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, ...“
In diesem Sinne gehe ich getrost mit Gottvertrauen in die vor mir liegende Zeit.
Ich wünsche dem Gymnasium Hittfeld Gottes Segen.
H. Elsner

