Am 26.04.2019 findet für alle Klassen von der 4. bis zur 6. Stunde der Projekttag zum Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Bereits im Voraus möchte euch das KonzeptKompetenzTeam Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage auch auf dieser Seite über den kommenden Projekttag informieren, um Unklarheiten am Projekttag zu vermeiden.
Klassenstufen 5 und 6 – Zivilcourage
Projektleitung: Herr Leipelt Raum wird noch bekanntgegebenDie Klassenstufen 5 und 6 beschäftigen sich mit Zivilcourage innerhalb und außerhalb der Schule, szenisch und literarisch umgesetzt. Durchgeführt wird Projekt von den Schülerinnen und Schülern der 11b und des DSP-Kurses 11.
Klassenstufe 7 – Rassismus & Hass im Netz
Projektleitung: Die #Webcoaches Räume 6-10 (Vertretungsplan beachten!)
Von den #Webcoaches wird in den 7. Klassen ein Workshop zum Thema “Rassismus & Hass im Netz” durchgeführt. Dabei wird es – typisch für unsere #Webcoaches – um Themen rund um soziale Medien und das Internet gehen. Im Workshop thematisieren sie, wie man fremdenfeindliche Inhalte in Postings, in Kommentarspalten oder in oftmals als scheinbar harmlos daher kommenden Bildern und Memes erkennt, nicht darauf herein fällt und angemessen drauf reagiert.
Klasse 8a – Rassismus in der Musik
Projektleitung: Frau Mach Raum wird noch bekanntgegebenVom Musikurs 11 wird in der 8a ein Projekt zum Thema „Rassismus in der Musik“ durchgeführt Anhand von verschiedenen Musikbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler rass. Äußerungen zu erkennen und zu bewerten.
Klasse 8b – To kill a mockingbird
Projektleitung: Frau Klose Raum wird noch bekanntgegebenDie Klasse setzt sich anhand des Filmes „To kill a mockingbird“ (dt. „Wer die Nachtigall stört“) mit dem Problem des Rassismusses in den Südstaaten der USA auseinander.
Klasse 8c – Rassismus in den USA
Projektleitung: Frau Knoll Raum wird noch bekanntgegebenRassismus ist ein Thema, das in den USA immer noch eine große Rolle spielt. In diesem Projekt beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Rassismus in der Vergangenheit und in der Gegenwart.
Folgende Aspekten sollen dabei im Vordergrund stehen:
- Geschichte der Sklaverei
- Martin Luther King als wichtige Persönlichkeit
- heutige Situation (Black Lives Matter)
Klasse 8d – Menschenrechte
Projektleitung: Herr Dr. Kahl Raum wird noch bekanntgegebenIm Projekt von Herrn Dr. Kahl lernen und üben die Schülerinnen und Schüler Menschenrechte zu beachten und bekommen Anregungen zum menschlichen und toleranten Umgang miteinander.
Klasse 8e – Rassismus in der Musik
Projektleitung: Frau Mach Raum wird noch bekanntgegebenVom Musikurs 11 wird in der 8e ein Projekt zum Thema „Rassismus in der Musik“ durchgeführt. Anhand von verschiedenen Musikbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler rassistische Äußerungen zu erkennen und zu bewerten.
Projekt des Frankreichaustauschs – La dame dans le tram
Projektleitung: Frau Kühl, Frau Drewes, Herr Claus Raum wird noch bekanntgegebenAnhand des Kurzfilms „La dame dans le tram“ wollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Projekt mit Rassismus beschäftigen, wie er einem im deutschen und französischen Alltag begegnen kann. Darüber hinaus sollen im szenischen Spiel Handlungsalternativen entwickelt werden, wie rassistischem Verhalten entgegengetreten werden kann.
Klassen 10a, 10b und 10e – Stop-Motion Film
Projektleitung: Herr Schwank Raum wird noch bekanntgegebenDas im Rahmen des Fachunterrichts Kunst begonnene Filmprojekt zum Thema „Rassismus und Zivilcourage“ soll am Projekttag fortgesetzt werden, um die Stop-Motion Filme weitgehend fertig zu stellen. Abschließend werden den Filmen angemessene Präsentationsmöglichkeiten zugesprochen.
Rassismus in den USA – Racism in the US (Nur Klasse 9)
Projektleitung: Frau Eberl Raum wird noch bekanntgegebenRassismus ist ein Thema, das in den USA immer noch eine große Rolle spielt. In diesem Projekt wollen wir uns daher mit diesem Thema auseinandersetzen (überwiegend auf Englisch bzw. mit englischen Materialien).
Folgende Aspekten sollen dabei im Vordergrund stehen:
- Geschichte: From Slavery to Civil Rights
- wichtige Persönlichkeiten und deren Rolle (z.B. Martin Luther King oder Rosa Parks)
- heutige Situation (Black Lives Matter)
- Übertragung auf Deutschland / Europa
Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch gerne an Frau Eberl wenden.
Es lebe die Freiheit – Jugendliche gegen den Nationalsozialismus
Projektleitung: Herr Hasselmeier Raum wird noch bekanntgegeben„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“. Dieser Parole nach setzten es sich die Nationalsozialisten zum Ziel, Jugendliche für ihre Ziele zu gewinnen. Und dies mit Erfolg. Positiv wirkten auf Jugendliche das Gemeinschaftsgefühl in der „Volksgemeinschaft“ und der nationale Appell an die Jugend, dieser besonders zu dienen.
Doch es gab auch Jugendliche – als Beispiele seien an dieser Stelle Walter Klingenbeck und Helmut Hübner genannt –, die für sich beschlossen, nicht mehr mitzumachen und sich dem System zu widersetzen.
In diesem Projekt erarbeitet ihr an methodisch vielfältigen Lernstationen Biografien dieser Jugendlichen und setzt euch intensiv mit deren Handeln, Motiven und Zielen, Widerstand zu leisten, auseinander. Dabei ist es ganz wichtig, dass ihr diese Jugendlichen nicht als „unerreichbare Helden“ erfahrt, sondern als ganz normale Menschen, die irgendwann für sich entschieden haben, sich zu widersetzen und die Grenzen ihrer Möglichkeiten auszutesten.
Abschließend werden wir darüber diskutieren, ob ihr Handeln für uns heute noch von Bedeutung ist.
Antisemitische Stereotype
Projektleitung: Frau Röhrs Raum wird noch bekanntgegebenDer antisemitische Topos (feststehendes Bild) vom reichen, wuchertreibenden Juden hat eine lange Tradition und ist bis in die Gegenwart hinein wirkmächtig. Das historisch konstruierte Bild des „Geldjuden“ hat vor allem in rechtsradikalen Kreisen bis heute Bestand. So wird bis heute eine Weltverschwörungstheorie verbreitet, dass Juden angeblich nach Reichtum und Weltherrschaft streben. Ein Beispiel hierfür ist die Vorstellung von der Existenz einer angeblich „mächtigen jüdischen Lobby“ in Washington oder an der Wall Street in New York.
Wir wollen uns in diesen zwei Unterrichtsstunden mit diesem Phänomen exemplarisch beschäftigen und folgenden Fragen nachgehen:
- Wie entstehen antisemitische Stereotype?
- Welche Funktion erfüllen sie für wen?
- Warum sind sie bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert?
Das Milgram Experiment
Projektleitung: Herr Lütten Raum wird noch bekanntgegebenWürdest Du einem unschuldigen Menschen einen Stromstoß von 450 Volt verpassen? Nein? Das haben die ahnungslosen Testpersonen sicher auch gedacht, als sie morgens in Stanley Milgrams Versuchslabor ankamen. Wenige Stunden später mussten sie einsehen, dass es nur sehr weniger einfacher Tricks bedurfte, um sie doch dazu zu bringen.
Milgram wollte wissen, wie während der NS-Zeit und in anderen Situationen Menschen, die bis dahin in keiner Weise auffällig waren, zu schlimmsten Verbrechern wurden.
Der Workshop wirft einen Blick auf dieses sowie andere Experimente zur Manipiulierbarkeit des Menschen. Es wird deutlich, wie anfällig der Mensch für Beeinflussung ist.
Greta Thunberg: Ein Beispiel für Zivilcourage
Projektleitung: Frau Tegler Raum wird noch bekanntgegebenDie Kommentare der Zeitungen und Online-Medien über die 16-jährige Schülerin sind kontrovers: Sie reichen von Begeisterungsrufen wie „die neue Jeanne d’Arc“ über „die Klima-Retterin“ bis zu Hasstiraden wie „eine nervtötende, moralisierende Behinderte“.
Was ist wirklich dran an der Schwedin, die in den letzten Monaten die Welt ganz schön aufgewirbelt hat und im März Hunderttausende Menschen weltweit dazu motiviert hat, demonstrierend auf die Straße zu gehen?
Ist dieses Mädchen, dem es egal ist, was andere über sie sagen und schreiben, tatsächlich ein Vorbild für Zivilcourage oder ist das Ganze eher ein Ego-Projekt, mit dem sie Schüler zum Schwänzen animiert?
Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Projekt kritisch nachgehen. Gretas Position ist klar, sie sagt: „Ich habe gelernt, dass man nie zu klein dafür ist, einen Unterschied zu machen.“
Was kann einer schon tun? Ein Projekt zum Jugendbuch von Peer Martin
Projektleitung: Frau Diestel Raum wird noch bekanntgegebenWir erleben Terroranschläge und Fremdenhass. Aber was kann einer schon tun? Der Autor Peer Martin führt dazu ausgedachte Gespräche, z.B. mit seinem Hund Lola, einem jungen Flüchtling und einer deutschen Jugendlichen. Er stellt aktuelle Fragen und erhält spannende Antworten. Dabei geht es vor allem darum: Welche Perspektiven haben Jugendliche angesichts dessen, was ihnen die Generation vor ihnen hinterlassen wird?
Wie steht ihr zu diesen Fragen? Welche Fragen habt ihr selbst? Und gibt es eigentlich auch Antworten?
Euer Projekt zu einem kurzen Auszug aus Peer Martins Buch kann ganz unterschiedlich aussehen: Podcast oder Poster? Clip oder Collage? Rede oder Rollenspiel? Oder eine ganz eigene Idee?
Workshop mit Frau Svenja Stadler, MdB (SPD)
Projektleitung: Frau SchmiingIn diesem Workshop werden wir uns schwerpunktmäßig mit dem Umgang des Bundestages bzw. der Länderparlamente mit AFD-Äußerungen und rechtspopulistischen Positionen beschäftigen.
Fußball und Rassismus
Projektleitung: Herr Böge Raum wird noch bekanntgegebenGemeinsames Sporttreiben ist eine der besten Formen gelebter und gelingender Integration. Dennoch gibt es Schattenseiten, die häufig von außen an den Sport herangetragen werden. Durch seine weite Verbreitung und hohe Medienpräsenz gerät die Sportart Fußball dabei schnell in den Fokus. Nicht selten kommt es bei Fußballspielen – von der Kreis- bis zur Bundesliga – sowohl auf dem Feld als auch von den Zuschauerrängen zu rassistischen Äußerungen.
Wir wollen uns an diesem Tage mit diesem Phänomen beschäftigen:
- Welche Erfahrungen habe ich als Aktiver und/oder Zuschauer bislang gemacht?
- Welche Reaktionen hat der Vorfall erzeugt?
- Wie äußert sich Rassismus in der Praxis (Sportplätze, Stadien)?
- Wie reagieren Fans(gruppen), Vereine, der DFB, die FIFA darauf?
Welche (weiteren) Möglichkeiten könnte es geben, Rassismus zu verhindern?
Diskriminierung am Arbeitsplatz
Projektleitung: Herr Herr Raum wird noch bekanntgegebenEin Stellenangebot für „junge Kellnerinnen“? Krankenpflegerjobs nur für Katholiken? Tüchtige deutsche Haushaltshilfe gesucht? Nein, niemand darf aufgrund solcher Kriterien am Arbeitsplatz benachteiligt werden. Das regelt nun schon seit einigen Jahren das Antidiskriminierungsgesetz.
Aber wie kann man Diskriminierungen am Arbeitsplatz erkennen und sich dagegen wehren – und zwar nicht nur für sich selber? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Projekt. Dabei geht es um offensichtliche und weniger offensichtliche Herabwürdigungen in dem beruflichen Alltag, der Abiturientinnen und Abiturienten heute erwartet. Vielleicht gelingt es uns, auf solche Situationen besser vorbereitet zu sein.
Parcours
Projektleitung: Frau Niehoff + Trainer Raum wird noch bekanntgegebenGemeinsames Überwinden von Hindernissen ist ein guter Weg auch zwischenmenschliche Grenzen zu überwinden. Im Parcours-Sport soll jeder seinen eigenen Weg finden und den der anderen respektieren. Zentrale Aspekte des Parcours-Sports sind dementsprechend: Respekt, Vertrauen, Bescheidenheit, Toleranz.
Im Projekt wollen wir Techniken dieses Sports erlernen, Grenzen erleben, Wagnisse eingehen und Hindernisse überwinden. Dabei steht nicht die Leistung an erster Stelle, sondern die Entwicklung von Selbstvertrauen, das mir hilft, anderen gegenüber toleranter zu sein.