Der Projekttag zum gleichnahmigen Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ fand am 26. April in allen Klassen unserer Schule von der 4. bis zur 6. Stunde statt. Unter der Planung von Frau Drewes, Frau Schmiing und der Schülervertretung wurden verschiedene Workshops im Klassenverband (Jahrgänge 5 bis 8) bzw. klassenübergreifende Workshops (Jahrgänge 9-11) angeboten. Es entstand ein vielfälltiges Angebot, das von Schülern des 11. Jahrgangs, den #Webcoaches und Lehrern ausgarbeitet und auch mit Unterstützung von Frau MdB Stadler und Herrn Dr. Kahl in allen Bereichen der Schule durchgeführt wurde. Auch die am Vortag angekommenen französischen Schüler und Lehrer aus Marmande (Frankreichaustausch) konnten sich das Treiben in den Räumen, Gängen, Foren und Sporthallen interessiert anschauen und auch mitmachen.
So hab sich die Jahrgänge 5 und 6 mit dem Thema Zivilcourage in Form des szenischen Spiels sowie in Form von Kurzgeschichten befasst. Im Jahrgang 7 ging es um Hass im Netz und im Jahrgang 8 u.a. um Rassismus in der Musik.
Auch in den gemischten Jahrgangsgruppen wurde über verschiedene Themen zum Projekt gearbeitet und diskutiert, u.a. im dt.-frz. Projekt (La dame dans le tram), zum Thema Rassimus in den USA oder sich dazu sportlich mit Pacours beschäftigt.
Zwei Forumsveranstaltungen (jeweils für die beiden Jahrgangsgruppen) boten den Rahmen für den Projektag und wurden von Worten unseres Schulleiters Herrn Patyna, der Schülervetretung und unserer Projektpatin Frau Stadler begleitet.
Alles in allem ein für Schüler und Lehrer gleichmaßen ereignisreicher und interessanter Projekttag, der zeigt:
wir sind eine “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”.
Erfahrungsbericht
Der Projekttag begann für uns um 10.30 Uhr mit einer Forumsveranstaltung. Die Politikerin Frau Stadler, Mitglied des Deutschen Bundestages und Patin des Projekts SoR- SmC war auch zur Begrüßung gekommen. Es sollte uns eigentlich ein Film der SV gezeigt werden, in dem Schüler und Lehrer interviewt wurden, ob sie schon einmal in einer Situation waren, in der ein anderer rassistisch beleidigt wurden und ob sie eventuell geholfen haben. Leider trat ein technisches Problem auf; deshalb konnte der Film erst in der 2. großen Pause gezeigt werden. Nach der Forumsveranstaltung begannen wir als Klasse unseren Workshop zusammen mit den #webcoaches. Zuerst haben wir mit ihnen Definitionen zu den Begriffen ,,Rassismus“, ,,Zivilcourage“ und ,,Hatespeech“ erarbeitet. Anschließend sprachen wir verschiedene Situationen durch, was man machen soll, wenn man im Internet eine rassistische Beleidigung liest. Es nennt sich Counter Speech, wenn man in solche Situationen eingreift, und es gibt dazu eine To-do-Liste. Die #webcoaches legten uns auch verschiedene Kommentare vor, und wir sollten entscheiden, ob sie rassistisch sind oder nicht.
Wir haben viel mit dem Active-Board gearbeitet, aber auch ein Arbeitsblatt und eine Merkkarte zu Counter Speech bekommen. Zum Schluss haben wir eine Bewertung des Projekttages anonym online abgegeben.
Ich persönlich finde diesen Tag sehr wichtig und auch gut organisiert.
Anna, 7c
