Vom 11. bis zum 13. März machten sich drei Klassen des 10. Jahrgangs auf den Weg nach Berlin. Früh am Morgen trafen wir uns am Hamburger Hauptbahnhof, bevor es mit dem Zug in die Hauptstadt ging. Nach der Ankunft bezogen wir unser Hostel, das Pfefferbett Hostel, das mit seiner entspannten Atmosphäre schnell zum Treffpunkt für alle wurde.
Schon am ersten Tag ging es in kleinen Gruppen los, die Stadt zu erkunden. Viele steuerten bekannte Orte wie das Brandenburger Tor, die Eastside Gallery, den Alexanderplatz oder Checkpoint Charlie an. Dabei stellte sich schnell heraus, dass Orientierung in einer großen Stadt gar nicht so schwer ist.
Am nächsten Tag stand ein politisches Highlight auf dem Programm: der Besuch im Reichstag Gebäude, dem Sitz des Deutschen Bundestags. Dort bekamen wir einen Einblick in die Arbeit des Parlaments und konnten einer Abgeordneten Fragen stellen. Es war spannend zu sehen, wo in Deutschland Politik gemacht wird – auch wenn manche von uns wahrscheinlich mehr Fotos von der Aussicht als vom Vortrag gemacht haben.
Nach etwas Freizeit ging es am Nachmittag zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis. Die Führungen machten deutlich, wie der Alltag der Gefangenen in der DDR aussah und sorgten bei vielen für nachdenkliche Momente. Je nach Gruppe und Guide erhielt man unterschiedliche Eindrücke
Natürlich bestand die Fahrt nicht nur aus Programmpunkten. Abends gingen wir gemeinsam essen oder erkundeten die Stadt weiter. Und spätestens nach dem Besuch im Berliner Club Matrix war klar, dass einige Gruppen deutlich mehr Energie hatten als andere.
Nach drei intensiven Tagen, vielen gelaufenen Kilometern und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse ging es schließlich wieder zurück nach Hause. Die Berlinfahrt war für den 10. Jahrgang eine Mischung aus Politik, Geschichte und typischen Klassenfahrtmomenten – genau die Art von Reise, über die man auch später noch gerne spricht.
Leonie & Paula (Klasse 10e)
