Ein bisschen mehr Europa – nicht nur für unsere Schüler/innen

Erasmus+ Logo
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Als akkreditierte Erasmus+Schule haben wir, mithilfe der entsprechenden Fördermittel, nun auch die Chance interessierte Lehrer und Lehrerinnen zu Fortbildungen im internationalen Ausland zu schicken. Dieser Möglichkeit bin ich vor den Herbstferien nachgegangen und konnte in Hinblick auf die Weiterführung der Schulentwicklung des Gymnasium Hittfelds viel Neues lernen und anschließend im Kollegium teilen.

Das Konzept Erasmus+ soll hier vor allem den kulturellen und fachspezifischen Austausch mit Lehrer/innen in ganz Europa fördern, um somit Brücken für Projekte und Austauschmöglichkeiten in der näheren Zukunft zu bauen. Besonders in diesem Bereich bietet unsere Schule mit den Feldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ viel Potential.

Das finnische Bildungssystem hat sich zudem als eines der besten der Welt erwiesen und liegt, ähnlich wie das estnische Bildungssystem, in verschiedenen internationalen Studien (PISA, UN-Bildungsindex usw.) konstant an der Spitze. Dieser Fakt unterstütze meinen Entschluss Schulen in eben jenem Gebiet zu besuchen und einen Einblick in die Praxis und Hintergründe für diesen Erfolg zu erhalten.

Nach der Idee „Der Großteil, der Bereiche, in denen unsere Kinder einmal arbeiten werden, ist noch gar nicht erfunden“ habe ich Zugang zu einer etwas anderen Art des Lehrens und eine andere Beziehung zwischen Lehrern und Schülern gewonnen, was definitiv ein wichtiger Aspekt dieses strukturierten Kurses war.

Erasmus+ Finnland 1
Erasmus+ Finnland 1
Erasmus+ Finnland 2
Erasmus+ Finnland 2
Erasmus+ Finnland 3
Erasmus+ Finnland 3
Erasmus+ Finnland 4
Erasmus+ Finnland 4

Ein weiterer Punkt, welcher in Corona-Zeiten wichtiger denn je wurde, ist die Digitalisierung innerhalb von Schulen, die in den beiden Ländern einen hohen Stellenwert erhält. Vor allem Estland zählt in Europa als Vorzeigeland im Bereich „Digitales“, da sogar bei Behördengängen nahezu komplett auf Präsenz verzichtet werden kann. Die Einblicke in die Implementierung digitaler Schulverwaltung sowie die Einbindung von digitalen Endgeräten und Robotik in die Lehr- und Lernwelt war äußerst aufschlussreich und konnte auch im Zuge der Schulentwicklung des Gymnasium Hittfelds für neue Denkanstöße sorgen.

Nach den jeweiligen Ganztagskursen in Finnland und Estland fanden die ca. 30 Teilnehmer aus Italien, Griechenland, Deutschland, Slowakei, Polen, Spanien und Portugal natürlich auch noch Zeit für den kulturellen Austausch untereinander, wodurch Lehrmethoden verglichen, reflektiert und innovative Aspekte mitgenommen werden konnten.

Insgesamt ist das Projekt Erasmus+ eine enorme Bereicherung für die Weiterentwicklung unserer Schule und ich freue mich schon auf die Umsetzung erster Projekte unserer Schüler/innen mit Schulen aus anderen Ländern.

D. Cech